Produktvideos erstellen

Kunden online aufmerksam machen und Produkte lebendig vorstellen – das funktioniert mit Produktvideos!

Produktvideos erstellen

Eine weitere Möglichkeit, Kunden die eigenen Produkte näher zu bringen, sind Produktvideos.

Das Fräulein versorgt seine Community bereits seit einiger Zeit fast täglich mit Videos, um ihnen die neusten Produkte und Looks aus ihrer Boutique vorzustellen – und das mit einer ganz persönlichen Note von Inhaberin Simona. Neben einer präzisen Produktbeschreibung und -vorführung sind auch Authentizität und Professionalität wichtig, um einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen.

Ein kleines persönliches Video fördert die Kundenbindung. Da zwischen den Kunden im stationären Geschäft und dem Fräulein bereits eine sehr persönliche Beziehung herrscht, möchte das Fräulein auch diesem Image online treu bleiben.

Fräulein – Gründerin Simona ist ein Naturtalent und braucht keinerlei Übung, um vor der Kamera zu stehen und frei zu reden. Ihre Produkte in Szene zu setzen gehört zu ihrem Arbeitsalltag und wird auch vor der Kamera in freundlicher Manier ausgelebt und vom Zuschauer erlebt: Genau so wie man sich eine Modeberatung wünscht. Das liefert natürliche eine perfekte Grundlage und vermittelt Authentizität und Professionalität in Einem. Aus der Boutique Fräulein ist somit eine Marke mit Wiedererkennungswert geworden.

 

Die Videos des Fräuleins werden meist in der unmittelbaren Umgebung der Boutique gedreht. Auf einer kleinen Bank vor einem Café, oder in der Boutique selbst. Wichtig ist dabei: genügend (Sonnen-)Licht, wenig Lärm und eine gute Perspektive, um alles genau sehen zu können. Es empfiehlt sich auch mehrere unterschiedliche Einstellungen und Perspektiven, sowohl in der Totalen-Einstellung als auch im Detail vorzunehmen, um genügend Material für den späteren Schnitt zu haben. Da die Aufmerksamkeitsspanne des Zuschauers auf Social-Media i.d.R. nur wenige Sekunden beträgt, bevor das Interesse verloren wird, sollten immer verschiedene Einstellungen im Abschnitt von 20-30 Sekunden folgen, um den Zuschauer bei sich zu behalten. Auch zu beachten ist eine persönliche Ansprache des Zuschauers. Wichtig: Das Video sollte nicht länger als 2 Minuten sein. Ein kurzes, knappes Video mit allen wichtigen Informationen zu dem Produkt und ein Hinweis, zu welchem Anlass es getragen werden kann, ist also völlig ausreichend. Am Ende des Videos sollte sich der „Call to Action“ befinden: Hierbei handelt es sich um die Aufforderung, wie der Kunde nun vorgehen soll. Dies kann beispielsweise sein: „Kommt in unseren Laden“ oder eine Erklärung, wie man online einkauft.

 

Folgende Schritte sollten bei der Videobearbeitung beachtet werden:

– Ist man Besitzer eines IPhones, reicht z. B. das Programm IMovie.

– Dort werden alle Videoaufnahmen hineingezogen oder -geladen und können vereinzelt gekürzt und in die richtige Reihenfolge gebracht werden.

– Bei kurzen Videos sollten ebenfalls Untertitel oder Einblendungen genutzt werden, um den Produktnamen und den Preis für die Kunden für die Länge des Videos sichtbar zu machen.

– Damit die Übergänge der einzelnen Einstellungen weicher wirken, kann man zwischen zahlreichen Übergangseffekten den passenden auswählen.

– Für ein potenzielles Intro und Outro, also zu Beginn und Ende hat es sich etabliert, dass dem Video Musik unterlegt wird, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Dabei ist besonders auf das Urheberrecht zu achten! Es gibt verschiedene Internetseiten, die lizenzfreie Musik kostenlos anbieten. Auch in der Youtube- Audiolibrary finden sich unzählige kostenlose Musikstücke zum Download.

– Wichtig: Musik kann jederzeit lizensiert werden. Es sollte eine regelmäßige Überprüfung stattfinden, ob der gewählte Song weiterhin lizenzfrei ist.

– Sollte der Song zu lang für ein Intro oder Outro sein, kann dieser ebenfalls über das Programm gekürzt mit der Bezeichnung „Einblenden“ und „Ausblenden“ abgerundet werden.

 

Entscheidet man sich dafür, die Videos an einem Laptop oder Computer zu bearbeiten, sollte das immer über ein Verbindungskabel getan werden, um die Qualität nicht zu verschlechtern. Dies kann passieren, wenn Videos über Whatsapp oder per Mail weiterversendet werden. Eine andere Option wäre es, das Video in einer App auf dem Smartphone zu bearbeiten. Beide Varianten bedienen sich hierbei einem sehr simplen Videoverarbeitungsprogramm, das für diese Zwecke völlig ausreichen ist.

Nach der Fertigstellung des Videos kann dieses wie gewohnt auf den Social-Media Plattformen hochgeladen und mit den Links zu den Produkten „getagged“ werden. Beim „taggen“ werden Tags (engl. für Etikett/Schildchen) verwendet, um Inhalte mit zusätzlichen Informationen zu versehen. Somit haben Kunden die Möglichkeit, impulsgelenkt und sofort alle Produkte zu finden.

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