hella good – preloved fashion & concept store

Seit Februar 2020 betreibt Gründerin Hella Kocks ihren einzigartigen Store in Münster!

hella good – Das ist Alles andere als ein klassischer Secondhand-Laden. Neben Mode aus zweiter Hand begeistert Hella ihre Kundinnen auch mit neuwertigen Lieblingsteilen von trendigen Accessoires wie Mützen und Schals über Schmuck bis hin zu Papeterie-Artikeln. Seit einigen Wochen neu im Sortiment: Die ersten eigenen hella good – Hoodies. Hier ist wirklich für jeden was dabei!

Die Entstehungsgeschichte

Nachdem sie ihren Bachelorabschluss im Bereich Gesundheitsökonomie erfolgreich absolviert hatte, probierte Gründerin Hella Kocks verschiedenste Jobs aus. So war sie in unterschiedlichsten Bereichen und Positionen tätig. Ob in der Krankenhausverwaltung, in einer Praxis, in der Ärzte-Beratung, dem Personalwesen oder aber in der Gastronomie: Nirgends wurde Hella so richtig glücklich. Für sie war klar: Sie wollte sich selbstständig machen und somit die Möglichkeit erlangen, ihre eigenen Ideen sowie ihre Kreativität frei umsetzen zu können. In welcher Form sie dies tun wollte, wusste sie allerdings noch nicht.

„Ich habe mir im August 2019 eine kleine kreative Auszeit genommen und bin mit einer Freundin nach Kanada gereist. Dort gab es viele kleine Läden, die zwar Secondhand-Mode verkauft haben, aber einfach gar nicht danach aussahen oder rochen. Sie waren sehr modisch, vielfältig und einfach schön zurecht gemacht.“,

erzählt uns Hella. Bei einem Bummel durch Calgary kam ihr so die entscheidende Idee. Hella wusste plötzlich ganz genau, was sie machen wollte, wenn sie wieder zurück in Münster ist: Sie wollte mit einem kleinen Laden, in dem es unter anderem Secondhand Mode zu kaufen gibt, die absolut nicht den Anschein erweckt, gebraucht zu sein, einen Ort schaffen, an dem man gerne Zeit verbringt. „Außerdem bin ich keine Frühaufsteherin“, lachte Hella und fügte hinzu: „Bei meinem eigenen Laden kann ich die Öffnungszeiten natürlich selbst festlegen und der Einzelhandel bietet hier für mich die passenden Rahmenbedingungen. Da ich immer anwesend und erreichbar bin, wenn der Store geöffnet ist, war das ein sehr wichtiger Punkt, mit dem ich mich auseinandersetzen musste, als ich mich selbstständig machen wollte.“ Einen eigenen Secondhand Store in Münster zu eröffnen, war also die perfekte Lösung!

Zurück in Deutschland machte sich die Gründerin direkt an einen Businessplan. Da musste natürlich auch ein passender Name her. Hella erinnert sich: „Ich habe anfangs alle Namen, die mir eingefallen sind, in einer Liste zusammengefasst und bin dann nach dem Ausschlussprinzip vorgegangen. hella good – kommt ja aus dem Englischen und bedeutet auf Deutsch quasi ‚höllisch gut‘. Das passt einfach total zu dem, was ich mache. Secondhand Mode ist sehr nachhaltig und mir persönlich ist es sehr wichtig, ein Zeichen gegen den Überflusskonsum zu setzen. Und natürlich steckt mein Vorname auch mit drin. Das kam mir zwar erst etwas komisch und vielleicht sogar überheblich vor, doch meine Freunde waren direkt überzeugt und fanden den Namen optimal.“ Da stimmen wir deinen Freunden auf jeden Fall zu! hella good bringt es genau auf den Punkt – der einzigartige Laden sowie die Gründerin dahinter finden nicht nur die Kundinnen, die geschlossen hinter Hella stehen, sondern auch wir einfach höllisch gut!

Was macht hella good so besonders?

Zunächst einmal zeichnet sich hella good durch das besondere Geschäftskonzept aus: „Grob geschätzt verkaufen wir ca. 60 bis 70 Prozent Secondhand Mode und 30 bis 40 Prozent neue Ware. Dabei stammt die gesamte Kleidung ausschließlich aus zweiter Hand – mit einer Ausnahme: Das sind meine Merchandise Artikel.“, beschreibt uns die Gründerin. Bei der Herstellung dieser achtet sie besonders darauf, dass die Produkte wie z. B. Hoodies oder Beutel fair trade produziert sind und aus Biobaumwolle gefertigt sind. Diese sind für Hella etwas ganz Besonderes:

„Die Hoodies sind mir ein ganz persönliches Anliegen, weil da meine Entstehungsgeschichte drin verarbeitet wurde und der Firmenname vorne draufsteht. Das war auf jeden Fall ein Meilenstein, eigene Produkte in der Hand zu halten. Sie sind sehr schön geworden und deswegen zählen sie auch zu meinen Lieblingsprodukten.“

Darüber hinaus besteht das Sortiment aus Accessoires, Schmuck und Papeterie Artikeln. Diese wählt Hella ihrem eigenen Stil entsprechend aus. „Das ist total cool, die Produkte auszusuchen und zu bestellen. Für mich als Frau ist das wie Online-Shopping, nur dass ich nicht für mich, sondern für meine Kundinnen einkaufen gehe.“, beschreibt uns Hella. Was die Auswahl der Kleidung angeht, achtet die Gründerin vor allem darauf, dass die Stücke vor allem frisch und noch gut erhalten sind. Auf konkrete Marken oder einen strikten Stil beschränkt sich das Sortiment dabei nicht.

Neben der herausragenden Ware ist es aber vor allem die Gründerin, die mittlerweile nicht nur in Münster und Umgebung, sondern über Instagram sowie ihren Webshop Kundinnen deutschlandweit begeistert. Hella überzeugt mit Stil, Ehrlichkeit und Charakter. Auch wir durften sie im Gespräch als authentische und sympathische Person kennenlernen. Kein Wunder, dass die Community geschlossen hinter ihr steht!

Aktuell besteht das Team noch aus zwei weiteren Aushilfskräften.

Wie hella good die Herausforderung Corona gemeistert hat

Der erste Corona bedingte Lockdown im März ging auch am neu gegründeten hella good nicht vorbei. Hella erinnert sich: „Ich hatte erst vor ca. fünf oder sechs Wochen eröffnet und war noch voll in der anfänglichen Euphorie. Der völlige Lockdown kam ja relativ spontan. Damit, dass die Regierung auf einmal beschließt, alles zu schließen, habe ich natürlich nicht gerechnet.“ Nachdem sie sich eine kurze Zeit lang gesammelt hatte, wusste Hella, was zu tun war: Ein Online-Shop musste her – und zwar schnell! Gesagt, getan: Nach wenigen Wochen standen Website und Webshop, sodass die Kundinnen auch während des Lockdowns weiterhin bei Hella shoppen konnten. Außerdem ist Hella auf den Social Media Kanälen Instagram und Facebook aktiv, sodass der Kontakt zu ihrer treuen Community gehalten werden konnte.

Die junge Gründerin konnte in dieser Zeit viel lernen und an der schwierigen Situation als Unternehmerin wachsen: „Dass plötzlich alle Geschäfte schließen müssen, ist quasi das schlimmste, was einem im Einzelhandel passieren kann. Und das auch noch so kurz nach der Eröffnung. Doch mithilfe meiner loyalen Kundschaft konnte hella good diese schwere Zeit überstehen. Das hat mir in einer gewissen Weise gezeigt, dass wir es schaffen können, alles irgendwie zu überstehen. Dass das mit dem Webshop so schnell geklappt hat, war natürlich klasse.“, beschreibt uns Hella.

Ausblick

Bezüglich der Zukunft von hella good ist die Inhaberin ambitioniert. Sie erklärt uns: „Mir ist es sehr wichtig, dass der Laden sich weiterhin etabliert und in Münster sowie überregional an Bekanntheit gewinnt. Sofern die Umsätze stabil bleiben, würde ich gerne weitere Aushilfen einstellen und im Hintergrund an der strategischen Ausrichtung arbeiten.“ Auch die Eröffnung eines zweiten Stores könnte sich Hella zukünftig vorstellen.

Wir sind gespannt und drücken die Daumen, dass alles klappt, wie du es dir vorstellst, liebe Hella!

„Anfassbar gut.“

„Als ich erfahren habe, dass hella good gewonnen hat, habe ich mich natürlich riesig gefreut. Ich hatte aber die ganze Zeit ein gutes Gefühl. Wir sind ein sehr kompakter Haufen und haben einen sehr persönlichen Bezug zueinander. Ich habe meine Follower dazu aufgerufen, für uns abzustimmen und mir den Sieg sehr gewünscht. Und so kam es dann schließlich auch.“,

beschreibt uns die Gründerin des „Anfassbar gut.“ – Ladens hella good.

Den Sieg habt ihr euch wirklich verdient! Es hat uns sehr gefreut, hella good im Rahmen unseres Gewinnspiels kennenzulernen!

Danke, hella good!

hella good

Salzstraße 30, 48143 Münster

Instagram: @hellagood_muenster

Facebook: @hellagoodmuenster