Durch Concept- und Pop-up-Stores, Menschen in die Innenstädte ziehen.

Neuartige Einzelhandelskonzepte, wie Concept- und Pop-up-Stores, erzielten in den letzten Jahren Aufmerksamkeit in den Innenstädten und sorgten dort für Abwechslung. Ein Concept Store ist eine konzeptionelle Mischung aus Warenhaus und Boutique, welche eine moderne Auffassung von erlebnisreichem Einkaufen und Kundenbindung vertritt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fachgeschäften sind sie an eine spezifische Zielgruppe ausgerichtet und bieten dafür ein Gesamtkonzept an. Pop-up-Stores hingegen stellen nur ein kurzfristiges und provisorisches Geschäft dar.

Durch das plötzliche Auftreten machen sie oftmals für nur eine Marke Werbung. Die Stores sind dazu da, die Aufmerksamkeit für eine Marke oder ein neues Produkt zu gewinnen. Es entwickelte sich ein Trend, welcher mit der Zeit immer größer wurde, da diese Art von Stores vor allem für Einzelhändler viele Vorteile mit sich bringt. Zu diesen Vorteilen zählen der saisonale Verkauf, d.h. Produkte werden nur dann verkauft, wenn die Nachfrage groß ist. Außerdem bleiben die Betreiber flexibel: Sie sind nicht dazu verpflichtet, langfristige Verträge zu unterschreiben. Die Stärkung der Marke und die Gewinnung von Neukunden durch die Aufmerksamkeit, die auf dem Store liegt, sind weitere wichtige Vorteile. Die Stores gewannen mit der Zeit auch immer mehr an Bedeutung für die Städte und das dazugehörige Stadtmarketing, da es dadurch viel Abwechslung in den Innenstädten gibt.

 

Warum Concept- und Pop-up-Stores? Die Vorteile im Überblick.

Der Onlinehandel wird immer größer und daher verzichten leider immer mehr Händler auf den stationären Einzelhandel und die Städte finden so schwieriger Läden, die ihre Produkte auch vor Ort vertreten wollen. Um frischen Wind in die Städte zu bringen, bieten sich Concept- und Pop-up Stores an. Sie bieten eine Chance für Neues und den Gründern von neuen Produkten die Möglichkeit, ihre Produkte zu testen. Oftmals kommt es außerdem vor, dass die Städte den Gründern kostenfrei eine Fläche zur Verfügung stellen, um den neuartigen Produkten eine Fläche zu bieten. So profitieren sowohl die Gründer als auch die Eigentümer, da die Städte die Kosten übernehmen.

 

Was zeichnet Concept- und Pop-up- Stores aus?

Die oftmals museumsartigen Verkaufsflächen haben die Wirkung von Einzigartigkeit auf den Besucher und vermitteln diesem so ein unvergessliches Einkaufserlebnis. Concept- und Pop-up Stores zeichnet aus, dass es dort oftmals besondere Waren gibt. Viele Stores bieten Mode- oder Dekorationsartikel an und können die Läden ganz nach ihrem Geschmack einrichten. Gerade bei den jüngeren Generationen schlägt das Konzept, welches eine Mischung aus Warehouse, Boutique und Museum darstellt, besonders gut an. Doch auch die älteren Generationen finden sich gut zurecht in dem Sortiment, welches oft aus hochwertigen Marken besteht. Auch Partys und andere Veranstaltungen sind bei Concept- und Pop-up Stores keine Seltenheit. Während der Partys und Veranstaltungen kann in den Stores eingekauft werden. Concept- und Pop-up Stores bieten den Kunden oft nicht so viel Auswahl wie große Modeketten, jedoch kann sich der Kunde sicher sein, dass es sich bei der wenigen Ware oftmals um handverlesene Ware handelt.

 

Good to know

Aufgrund der verschiedenen und neuartigen Produkte, die in den einzelnen Concept- und Pop-up Stores angeboten werden, wird Abwechslung geschaffen. Die Stores sind oftmals inhabergeführt und kundennah. In den Stores finden sich auch oft lokale Produkte aus der Region, mit denen die Käufer ihre eigene Region unterstützen. Concept- und Pop-up-Stores laden zum Wohlfühlen und Verweilen ein: Daher verbringen Kunden oftmals mehr Zeit in einem solchen Geschäft als gewöhnlich. Meistens gibt es nicht nur Mode oder Dekorationen vor Ort, sondern auch Kaffee oder Cocktails. Das Interesse bei Kunden von Concept- oder Pop-up Stores für den jeweiligen Laden ist oft stark ausgeprägt, da die Kunden den Lifestyle leben, welcher vor Ort vermittelt wird und sich mit diesem identifizieren können.

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